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Neuer Heimatkalender ist ab Mitte August erhältlich

29. 07. 2020

Die weltweite Corona-Pandemie hat schon seit Monaten Auswirkungen auf kulturelle Veranstaltungen – in dem Sinne – dass diese nicht stattfinden können. Unsere Präsentation des Calauer Heimatkalenders 2021 kann aus diesem Grund nicht wie in den letzten Jahren in der Landkirche erfolgen. Zum Trübsal blasen besteht aber kein Anlass, denn der neue Kalender ist pünktlich wie immer fertig geworden und mit einem Umfang von 124 Seiten sogar üppiger als im Vorjahr.

Vierzehn Artikel und ein Nachruf zu unserem Schusterjungen Stephan Uhlig beinhaltet das neue Werk. Titelbild und Titelgeschichte widmen sich in diesem Jahr unserem neuen Wahrzeichen der Calauer Schweiz, dem 43 Meter hohen Aussichtsturm aus Buchwäldchener Klinkern. Hans-Joachim Emmrich und Roland Schneider berichten von dem mühsamen Weg bis zur Errichtung des neuen Turms, aber auch von dessen hölzernen Vorgängerbau.

Alle Bürger*innen kennen den heutigen Calauer Bahnhof und sein weitläufiges Umfeld. Vor 150 Jahren ging dieser mit dem Beginn des Bahnverkehrs in Betrieb. Harald Großstück lässt in seinem Artikel diese wichtige Infrastrukturgeschichte bis in die Gegenwart Revue passieren. Mit den Resten der Wagenwäsche für Güterwaggons an der Akazienallee befasst sich auch aus diesem Anlass Reinhard Bareinz im einem Beitrag, im zweiten blickt er auf die Geschichte der Feuerwehr in Altnau zurück. Mit einem heute nicht mehr existierenden Wohn- und Geschäftshaus, Lindenstraße 37, setzen sich Enkel Walter Schaap und Gerd-Uwe Lehnigk auseinander. Es ist eine berührende Geschichte, die die Folgen des Zweiten Weltkrieges in Calau offenbart. Der Vorsitzende des Calauer Heimatvereins, Hans-Jürgen Hanisch, beleuchtet in einem ersten Teil die Historie des früheren RAD-Lagers an der Mühlenstraße bis zum Jahr 1945. Als langjähriger Autor und erster Redakteur des Calauer Heimatkalenders steuert Hans Kober wieder zwei Artikel zu den Themen Ausbau der Stromversorgung vor 100 Jahren in Calauer Ortsteilen und zur Poststraßenverbindung nach Dresden bei. Rudolf Bönisch als Kenner der Kunstgeschichte in Kirchen bringt uns ein Holzrelief des Vorberger Altaraufsatzes in der Calauer Stadtkirche und deren Bedeutung sowie Herkunft näher. Helmut Jentsch lässt uns von den wirtschaftlichen Strukturen früherer Zeit in Calauer Orts- und Gemeindeteilen mehr erfahren. Weitere Beiträge beschäftigen sich mit den Leben mit russischen Soldaten nach Kriegsende 1945 in Altnau, einem fast vergessenen Bild, dem Schmiedehandwerk und dem Wald und dessen Bewirtschaftung im Umland von Calau.

Im Kalendarium geht der Blick zehn Jahre zurück – ins Jahr 2011 – es werden Ereignisse in und um Calau dokumentiert.

Auf über einhundert Seiten ist ein breites Themenspektrum zu finden, es umfasst viele interessante Geschichten zur Historie der Stadt Calau sowie deren Umgebung. Jeder Autor setzt sich mit seinem Thema spannend auseinander, ältere und neuere Geschichte kommen dabei gleichermaßen zum Zuge. Es ist bereits die 18. Ausgabe in Folge, denn der „Calauer Heimatkalender“ erschien erstmals mit dem Jahrgang 2004. Auch Leser außerhalb Calaus warten jedes Jahr auf die Neuerscheinung, häufig vor dem Hintergrund, dass sie selbst aus Calau stammen und heute anderswo in Deutschland leben.

 

Erstmalig zum Verkauf angeboten wird der neue Calauer Heimatkalender 2021 durch Mitglieder des Heimatverein Calau e.V. am Freitag, 14. August, von 14 bis 17 Uhr sowie am Samstag, 15. August, von 10 bis 12 Uhr in der Calauer Innenstadt.

 

Text: André Bareinz, Heimatverein Calau e.V.

 

Foto: Der Aussichtsturm in der Calauer Schweiz ziert das Titelblatt für den Heimatkalender 2021. Grafik: Heimatverein

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