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Gedenken an Joachim Gottschalk

Anlässlich seines 78. Todestages gedachten am 06.11.2019 die Vertreter des Heimatvereins, sowie Bürgermeister Werner Suchner dem 1941 verstorbenen Schauspieler Joachim Gottschalk, welcher an jenem Tag für sich und seine Familie den Freitod wählte. Gottschalk, der 1904 in Calau das Licht der Welt erblickte, weigerte sich trotz massiver Repressionen des NS-Regimes beharrlich, seine jüdische Frau zu verlassen. Als diese mit dem gemeinsamen Sohn deportiert werden sollte, entschloss er sich zu seiner Verzweiflungstat.

„Es wird schon nicht so schlimm werden“, glaubte Joachim Gottschalk noch zu Beginn des Nationalsozialismus. Mit diesen Worten eröffnete Werner Suchner seine kurze Ansprache und gab in diesem Kontext die heutige Entwicklung rechtspopulistischer Parteien, zu bedenken. Er hielt dazu an, solche Einflüsse frühzeitig ernst zu nehmen, sie zu hinterfragen und ihnen als geschlossenes Volk gemäß dem Sprichwort „Wehret den Anfängen“, entgegenzuwirken.

Hans-Jürgen Hanisch betonte als Leiter des Heimatvereins die Wichtigkeit dieses jährlichen Gedenkens, um die nachfolgenden, kriegsunbelasteten Generationen vor einer Wiederholung solcher Ideologien zu mahnen, vor allem aber auch die heutige Jugend für die Thematik zu mobilisieren.

 

Helena Hoffmann,

Auszubildende der Stadtverwaltung Calau (2. Lehrjahr)

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Veröffentlichung

Fr, 08. November 2019

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