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2011-06-04 - Die Calauer und der Kalauer vom Friseumeister |
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Samstag, 4. Juni 2011 |
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Calau. Friseurmeister Georg Utzt ist in Calau immer noch ein Begriff. Johannes Kamenz, Vorsitzender des Heimatvereins Calau, kam bei der Eröffnung des Witzerundwegs mit Wolfgang Utzt, dem Enkel, ins Gespräch.
„Ich bin wohl einer der wenigen Calauer, die bei allen drei Utzt - Ihrem Großvater, Ihrem Vater und bei Ihnen zum Haareschneiden war", erzählte Johannes Kamenz. Er sei sogar extra nach Senftenberg gefahren. Dort hatte Wolfgang Utzt seine Lehre absolviert und gearbeitet, ehe er zum Theater der Bergarbeiter als Maskenbildner ging. Später war er 43 Jahre am Deutschen Theater tätig, drei Jahrzehnte als Chefmaskenbildner. Mit dem Kalauer vom Friseurmeister, dem ein Lehrling einen Streich spielte (er hing seinen nackten A... wie geheißen zum Fenster raus), hat sich Wolfgang Utzt ebenso wie seine Schwester Christina längst ausgesöhnt. Sie hat inzwischen auch mit ihrer Mutter den Calauer Witzerundweg besucht. Klara Utzt erinnert sich, dass der Lehrling Gerd Grätz hieß, der den Schabernack mit ausgeheckt haben soll. Ihr Mann Kurt Utzt hatte nach dem Geschäft in Calau später am Lübbenauer Bahnhof bei der PGH gearbeitet. So ist er sicher auch noch einigen Lübbenauern gut bekannt. Übrigens: Im „Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten" von Lutz Röhrich kann der Kalauer vom Friseurmeister sogar nachgelesen werden.
Quelle: Lausitzer Rundschau - Seite 14
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